Vom Kap Sata zum Kap Soya

Sata to Soya ist ein Fernwanderprojekt quer durch Japan. Zu Fuss geht es vom südlichsten Punkt der Hauptinsel Kyushu – dem Kap Sata – bis nach Soya im hohen Norden Hokkaidos. Dazwischen liegen tausende Kilometer voller Küstenstrassen, Bergpfade, Städte, Dschungel, Convenience Stores, Zeltnächte und unzähliger kleiner Begegnungen.

Dieses Projekt ist mehr als nur eine lange Wanderung. Es ist ein langsames Unterwegssein, ein Entdecken Japans abseits der grossen Touristenorte und ein Alltag zwischen Regenjacke, Onigiris und Sonnenaufgängen. Schritt für Schritt erleben wir, wie sich Landschaften, Menschen und auch wir selbst verändern.

Willkommen bei Sata to Soya. 🌏🥾

  • Tag 6 – Sackgassen
    Auch in der Nacht schüttete es bis in die frühen Morgenstunden, doch das Zelt hielt tapfer durch – obwohl es sich zeitweise anfühlte, als würde sich über uns die Sintflut entladen. Am Morgen dauerte dann alles etwas länger. Heute hatte ich ehrlich gesagt gar keine Lust, loszulaufen. Aber das Hotel in Kirishima wirkte doch motivierend …

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  • Tag 5 – Regen zum Geburtstag
    Regen und Moskitos – klingt nicht gerade nach einem Geburtstagsgeschenk. Trotzdem war es ein recht guter Tag. Nach dem gestrigen Abend war es ohnehin schwierig, das direkt zu toppen. Der Tag begann mit einem traditionellen japanischen Frühstück. Laut Übersetzungs-App „von der Großmutter zubereitet“ – und tatsächlich stand da eine ältere Dame mit weißem Kopftuch und …

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  • Tag 4 – Die endlose Strasse
    Heute hieß es wirklich: Der Asphalt brennt unter den Füßen. Unsere heutige Etappe führte uns entlang der Küste der Kagoshima-Bucht – und größtenteils direkt an der Hauptstraße. Erstaunlich oft konnten wir auf mehr oder weniger begehbaren Trottoirs laufen, zwischendurch ging es aber auch immer wieder am Straßenrand entlang, mal links, mal rechts – je nachdem, …

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  • Tag 3 – Nach dem Regen die Hitze
    Auch die zweite Nacht war nicht wirklich erholsam – vermutlich wegen der erneut starken Windböen und definitiv auch, weil ich zu wenig getrunken habe. Naja, es kann nur besser werden. Der Morgen dafür umso schöner: blauer Himmel, kaum Wind. Genau so stellt man sich das vor. Am liebsten wären wir einfach noch geblieben – aber …

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  • Tag 2 – einmal bitte auswringen
    Die erste Nacht im Zelt war – wie so oft – nicht besonders erholsam. Der Wind wurde immer stärker, und wir sind immer wieder aufgewacht. Am Morgen wurden wir dann von einer seltsamen Sirene geweckt, die alle zwei Stunden ertönt und das bis in den Abend hinein. Wir müssen noch herausfinden, was es damit auf …

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