Tag 17 – und weiter gehts

Es hiess früh aufstehen und alles zusammenpacken, denn es fährt nur ein einziger Bus um 9:00 und den will ich erwischen… ansonsten wird die Etappe etwas gar lang…

Pünktlich stieg ich dann in den Bus, der mich nur wenige Stationen bis nach Marquartstein brachte. Da suchte ich mir erstmals eine bequeme Bank und frühstückte… Heute kann ich mir nämlich besonders viel zeitlassen, da der Camping erst um 18:00 öffnet.

Ich schlenderte also gemütlich der Tiroler Ache entlang auf einem Planetenweg und konnte gleich auch noch viele spannende Facts über unser Sonnensytem lernen. Dabei wurden die Planeten mit metallenen Ringen dargestellt. Natürlich grössenverhältnismässig nach einem Sonnensytem, dass einen 2.4km langen Radius hat. Trotzallem konnte die Sonne dann doch nicht dargestellt werden, denn diese hätte einen Ring von über 20m gebraucht.

Nach diesem gemütlichen Wanderweg, ging es dann weg von der Ache weiter in ein Moorgebiet, obwohl vom Moor nicht so viel zu sehen war. Denn es war alles ausgetrocknet… Als es dann Zeit für die Mittagspause wurde, fand ich auch gleich eine Bank an einem schattigen Plätzchen. Da machte ich nochmals eine ausgiebige Pause, denn wie gesagt, ich hatte ja bis um 18:00 zeit.

Der Weg danach wurde mühsam und heiss, denn ich folgte einem geteerten Radweg, der direkt neben einer Landstrasse entlangführte. Nach einer gefühlten Ewighleit, fand ich wieder eine Bank auf der ich es mir bequem machte… und sah auf meine Trinlflasch die boch etwa 2 Schluck Wasser beinhaltete… Na guut, geht ja nicht mehr so lang…

Als ich auch da etwa 1h pausierte, widmete ich mich dem Endstück… dass sich extrem lang anfühlte, denn mit Wanderschuhen auf dem Teer zu gehen, ist mir der Zeit nicht mehr so angenehm… ich versuchte also möglichst oft, im Gras daneben zu laufen, um meinen Füssen eine kleine Dämpfung zu ermöglichen.

Um 17:00 bin ich dann erschöpft am Camping angekommen und konnte trotzdem mein Zelt bereits aufstellen.

Und so lang der Tag auch gewesen ist, der Abend war im Nu schon vorbei. Ich hatte mein Handy nämlich in der Rezeption abgeben, um wieder 100% Akku zu besitzen und als ich dann auch noch alles Geschirrabgewaschen habe, war schon 21:00 und ich macht es mir gemütlich im Zelt und schlief im kuschligen Schlafsack ein…

Ein Hornissennest… da will ich lieber schnell weiter…

Meine treuen Begleiter