Tag 9 – Relax Staffelsee

Der Tag begann herrlich… Meine Innereuhr weckte mich pünktlich um 7:00 Uhr, aber dann konnte ich ja nochmals die Augen schliessen… Aber um 8:00 musste ich aufstehen und etwas unternehmen, ich gönnte mir also einen kleinen Vorgeschmack auf dem morgigen Aufstieg zum Bahnhof und lief bis zum Rewe, um mir etwas herrliches zu kochen am Abend! So eine riesen Auswahl an Lebensmitteln…! Leider konnte ich nicht alles einkaufen, da ich ja nur möglichst kleine Packungen einkaufen konnte, alles andere müsste ich ja wegwerfen, da ich es nicht mitschleppem will! So fand ich zum Glück eine Minipackung Spinat-Ricotta Tortelini und dazu ein minigläschen Pesto! Ja ich freute mich auf das Abendessen! Da ich noch nichts gefrühstück hatte, kaufte ich mir auch no etwas Brot und Käse! Das kann doch nur ein herrlicher Tag werden!

Zurück beim Camping lies ich mir es schmecken und blieb gleich liegen und genoss die Sonne. Danach lief ich zum See und hielt die Füsse hinein… Iiiihhh kaaallt! Ja das Wasser war sehr kalt, so blieb ich lieber noch etwas sitzen und genoss die Sonne… Einfach mal nichts machen für mehrere Stunden, tat so richtig gut. Der kleine Enkel des Campingwagens direkt hinter meinem Zelt brachte mich mit seinem Lachen auch immer wieder zum strahlen! Danach gab es noch ein Mittagsschläfchen und dann entschied ich mich, doch den Sprung ins kalte Wasser zu wagen! Ich zog als meine Badesachen an und ging Schritt für Schritt ins Wasser und schwomm ein wenig herum.

Als ich auch dort die Zeit vertrödelte, malte ich noch ein paar weitere Postkarten und dann war es auch schon 18:30! Bereit für mein super Znacht…

Ja aber es kann ja nicht alles glatt laufen! Die Tortellini liegen verteilt im Rasen und die vegetarischen Nuggets klebten trotz dem Öl in der Pfanne fest! Das wird ein riesen Fest beim Abwasch ohne Schwamm und Waschmittel…

Doch dann ein Lichtblick, gerade als ich mich hinsetzen wollte, kam der Mann vom Campingwagen hinter meinem Zelt zu mir und lud mich ein mit ihnen am Tisch zu sitzen, damit ich nicht am Boden essen müsse. Liebend gerne nahm ich die Einladung an und die Gespräche wurden immer tiefer. Mit Tipps wo man denn in Finnland oder grundsätzlich Skandinavien hinfäht oder welche Campingplätze denn auch noch schön sind wurden die Gespeächen, dann irgendwann eingestellt. Man muss ja noch abwaschen. Lustigerweise sind sie schon die Dritten, die sagen sie können sich leider die Schweiz selbst mit Camper nicht mehr leisten, es sei einfach zu teuer! Leider wahr…!

Als sie hörten, dass es morgen mit dem Zug nach Benediktenbeuern geht, sagten sie, sie würdem mich, falls es zeitlich geht, an den Banhof fahren (Dieser liegt nämlich 35min bergaufwärts!)

Der Abschied von hier wird mir schwer fallen, weil es hier unbeschreiblich schön und heimelig ist! Aber vielleicht wird ja der nächste Ort genau so schön!

Bis Morgen!

Leiser gibt es von heute nur ein Foto! Ich machte wirklich nichts…